Ferienwohnung

Rezept

Kräuterquark mit Radieschen und Schnittlauch

Zehn Minuten, ein Löffel, keine Hitze — der Aufstrich für den Tag, an dem es zu warm zum Kochen ist.

Von Katharina Brunner · Essen und Genuss · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft

Entwurf – offen vor Veröffentlichung:
  • Foto fehlt (Shotlist-Pflicht, Kapitel 21)
  • Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)

Kräuterquark ist der schnellste Aufstrich der bayerischen Brotzeit und der einzige, der ohne Hitze und ohne Ziehzeit auskommt. Für einen heißen Tag ist das der ganze Punkt: Es gibt Tage, an denen die Küche keine Option ist.

Die Qualität hängt an zwei Dingen. Erstens am Quark: Magerquark wird trocken und körnig, ein Quark mit etwas Fett bleibt cremig. Zweitens an den Kräutern — sie müssen frisch sein und kommen erst kurz vor dem Essen hinein, sonst verlieren sie Farbe und Aroma.

Schnittlauch ist die Grundlage, alles andere ist Zugabe. Petersilie bringt Kraft, Kerbel eine leichte Anisnote, Borretsch schmeckt nach Gurke. Wer einen Kräutergarten hat, nimmt, was da ist; im Frühjahr passt auch etwas Bärlauch, dann aber sparsam.

Die Radieschen sind mehr als Deko: Sie geben Schärfe und Biss, die der Quark allein nicht hat. In den Hofläden rund um Münsing gibt es Quark, Radieschen und Kräuter oft aus derselben Hand — dazu Bauernbrot, und die Brotzeit ist fertig.

Zutaten

  • 500 g Quark
  • 4 EL Sahne oder Milch
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Radieschen
  • nach Belieben Petersilie, Kerbel, Borretsch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Quark mit Sahne oder Milch glatt rühren, bis er streichfähig ist.
  2. Schnittlauch in feine Röllchen schneiden, weitere Kräuter fein hacken und untermischen.
  3. Radieschen in dünne Scheiben schneiden; die Hälfte unterheben, die Hälfte oben auflegen.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und sofort mit Bauernbrot servieren.

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