Sehenswürdigkeit · Penzberg
Museum Penzberg – Sammlung Campendonk
Die größte Campendonk-Sammlung weltweit, in einer ehemaligen Bergarbeiterstadt.
Von Georg Riedl · Geschichte und Kultur · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Dauer: 1,5–2,5 h
- Schwerpunkt: Heinrich Campendonk, Blauer Reiter
- Gut bei: Regen
- Lage: Penzberg
Anreise
- Bahn: Penzberg an der Strecke München–Kochel; vom Bahnhof ist das Museum zu Fuß erreichbar.
- Bus: Regionalbusse ab Iffeldorf und Seeshaupt — die Verbindung vom Südufer des Sees.
Parken: Im Ort unproblematisch.
Heinrich Campendonk gehörte zum Kreis des Blauen Reiter und lebte einige Jahre in Penzberg. Die Stadt besitzt heute die weltweit größte Sammlung seiner Arbeiten — ein Umstand, den man einer ehemaligen Bergarbeiterstadt nicht ansieht und der das Haus zu einer der Überraschungen im Oberland macht.
Campendonk ist der am wenigsten bekannte der Blaue-Reiter-Künstler, und das macht den Besuch interessanter, nicht langweiliger: Wer Marc und Kandinsky kennt, sieht hier, wie breit die Gruppe tatsächlich war. Neben Gemälden gibt es Glasbilder und Holzschnitte, dazu Wechselausstellungen.
Zwei Stunden sind realistisch, mit den Wechselausstellungen etwas mehr. Das Haus ist überschaubar genug, dass man es nicht abarbeiten muss — für einen Regentag ist es in dieser Ecke die beste Adresse.
Öffnungszeiten, Ruhetage und Eintritt tragen wir bewusst nicht ein; sie stehen aktuell auf der Museumsseite. Montag ist in den Museen der Region häufig Ruhetag. Kombinierbar ist der Besuch mit einem Gang durch den Ort und den Spuren des Bergbaus.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.