Sehenswürdigkeit · Großweil
Glentleiten: Oberbayern als gebautes Gedächtnis
Historische Höfe, Werkstätten und Wirtschaftsgebäude auf einem Hang — das größte Freilichtmuseum Südbayerns.
Von Georg Riedl · Geschichte und Kultur · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Dauer: 3–5 h
- Saison: April–Oktober
- Gelände: Hanglage, weitläufig
- Lage: Großweil bei Murnau
Anreise
- Bahn und Bus: Über Murnau, von dort mit dem Regionalbus Richtung Großweil; die Verbindungen sind dünn.
- Hinweis: Vor der Abfahrt die letzte Rückverbindung nachsehen — sie liegt früher als das Museumsende.
Parken: Am Museum vorhanden.
Das Freilichtmuseum an der Glentleiten versammelt Bauernhäuser, Mühlen, Werkstätten und Wirtschaftsgebäude aus ganz Oberbayern, abgetragen und hier wieder aufgebaut. Es ist das größte Museum dieser Art in Südbayern und zeigt weniger einzelne Gebäude als eine Bauweise: wie in dieser Landschaft gewohnt und gearbeitet wurde, bevor es Maschinen gab.
Der Reiz liegt in der Zusammenschau. Nebeneinander stehen Bauten aus Voralpenland, Werdenfelser Land und Chiemgau, und die Unterschiede in Dachform, Holzbau und Grundriss werden dabei erst sichtbar. Dazu gehören Gärten, Felder und Nutztiere alter Rassen.
Das Gelände ist ein weitläufiger Hang, und man geht mehr, als man erwartet. Feste Schuhe gehören dazu, bei Hitze eine Kopfbedeckung; Schatten gibt es nur abschnittsweise. Die Hauptwege sind befestigt, für Kinderwagen bleiben aber die Steigungen.
Der Betrieb ist saisonal, im Winter geschlossen. Was gerade läuft — Handwerksvorführungen, Sonderprogramm, Tiere — steht auf der offiziellen Seite; Zeiten und Preise führen wir bewusst nicht.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.