Ausflug · Großweil
Glentleiten mit Kindern: weniger Häuser, mehr Zeit
Ein Freilichtmuseum, das man nicht abarbeiten sollte — mit Kindern zählt das Gelände mehr als die Sammlung.
Von Tobias Mayr · Familie und Wetter · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Format: Museumsbesuch im Freien
- Dauer: 4–6 h
- Saison: April–Oktober
- Für: Familien mit Kindern
Anreise
- Bahn und Bus: Über Murnau erreichbar, von dort mit dem Regionalbus Richtung Großweil; die Takte sind dünn, Fahrplan vorher prüfen.
- Hinweis: Für den Rückweg die letzte Verbindung nachsehen — sie ist früher, als der Museumstag lang ist.
Parken: Am Museum vorhanden.
Das Freilichtmuseum an der Glentleiten versammelt historische Bauernhäuser, Werkstätten und Wirtschaftsgebäude aus ganz Oberbayern auf einem weitläufigen Hanggelände. Mit Kindern ist der häufigste Fehler, es wie eine Ausstellung abzugehen — nach dem achten Haus interessiert sich niemand mehr für das neunte.
Besser funktioniert die Umkehrung: wenige Gebäude ansehen und den Rest der Zeit dem Gelände lassen. Es gibt Tiere, Wiesen, Wege bergauf und bergab und genug Platz zum Laufen. Die Häuser wirken dann als Kulisse, die sich beim Vorbeigehen von selbst erklärt.
Das Gelände ist ein Hang, und das merkt man. Für Kinderwagen sind die Hauptwege befestigt, aber die Steigungen bleiben; mit einem Tragetuch ist man freier. Schatten gibt es abschnittsweise, an heißen Tagen ist eine Kopfbedeckung nötig.
Der Betrieb ist saisonal, im Winter ist das Museum geschlossen. Was gerade läuft — Handwerksvorführungen, Tiere, Sonderprogramm — steht auf der offiziellen Seite; Zeiten und Preise führen wir bewusst nicht.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.