Ferienwohnung

Sehenswürdigkeit · Kochel am See

Walchenseekraftwerk: Technik zwischen zwei Seen

Zweihundert Meter Höhenunterschied als Kraftwerk — ein Industriedenkmal, das die Landschaft erklärt.

Von Georg Riedl · Geschichte und Kultur · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft

Entwurf – offen vor Veröffentlichung:
  • Foto fehlt (Shotlist-Pflicht, Kapitel 21)
  • Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)

Anreise

  • Bahn: Kochel ist Endpunkt der Strecke über Tutzing; das Kraftwerk liegt am Ortsrand Richtung Walchensee.
  • Bus: Ab Kochel Richtung Walchensee, wenn man oben weitermachen will — die Takte sind dünn.

Parken: Am Kraftwerk vorhanden.

Zwischen Walchensee und Kochelsee liegen rund zweihundert Meter Höhenunterschied auf kurzer Distanz. Diese Konstellation ist der Grund für das Walchenseekraftwerk, das in den Jahren um den Ersten Weltkrieg gebaut wurde und bis heute Strom erzeugt — eines der frühen großen Wasserkraftwerke Deutschlands.

Von außen prägen die Druckrohrleitungen das Bild: sechs Stränge, die den Hang hinunterlaufen und im Maschinenhaus am Kochelsee enden. Der Anblick erklärt das Prinzip ohne Erläuterung und ist der eigentliche Grund, hier vorbeizugehen.

Zur Geschichte gehört die Kehrseite: Für das Kraftwerk wurde der Wasserhaushalt der Region massiv umgebaut, unter anderem wird Wasser aus der Isar in den Walchensee übergeleitet. Wer die Landschaft um Kochel verstehen will, kommt an diesem Eingriff nicht vorbei.

Eine Innenbesichtigung ist nur im Rahmen von Angeboten des Betreibers möglich und nicht durchgehend; das Informationsangebot wechselt. Verbindliche Auskunft gibt die offizielle Seite. Von außen ist die Anlage jederzeit zu sehen, und der Weg lässt sich mit einem Kocheltag verbinden.

Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.