Sehenswürdigkeit · Kochel am See
Franz Marc Museum in Kochel
Der Blaue Reiter über dem Kochelsee — Sammlung und Bau in einer Landschaft, die auf den Bildern vorkommt.
Von Georg Riedl · Geschichte und Kultur · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Foto fehlt (Shotlist-Pflicht, Kapitel 21)
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Dauer: 2–3 h
- Schwerpunkt: Franz Marc und der Blaue Reiter
- Gut bei: Regen
- Lage: oberhalb des Kochelsees
Anreise
- Bahn: Kochel ist Endpunkt der Strecke über Tutzing; vom Bahnhof führt ein Fußweg hinauf zum Museum.
- Vom Starnberger See aus ohne Umweg über München erreichbar — für einen Regentag der praktischste Kulturtag der weiteren Umgebung.
Parken: Am Museum vorhanden.
Franz Marc lebte die letzten Jahre vor seinem Tod im Ersten Weltkrieg in Ried bei Kochel, und die Landschaft um den Kochelsee ist auf seinen Bildern wiederzuerkennen. Das Museum über dem See zeigt seine Arbeiten im Zusammenhang mit dem Blauen Reiter und der Kunst des 20. Jahrhunderts.
Der Bau selbst gehört zum Besuch: Er liegt am Hang mit Blick über den See auf die Berge, und die Verbindung zwischen dem, was an der Wand hängt, und dem, was aus dem Fenster zu sehen ist, ist der stärkste Eindruck des Hauses. Wenige Museen haben diesen Vorteil.
Zwei bis drei Stunden gehen dort vorbei, mit Wechselausstellungen mehr. Für Kinder ist Marc der zugänglichste Maler der Gruppe, weil seine Tiere figürlich und farbig sind — das trägt einen Museumsbesuch mit Kindern deutlich weiter als abstrakte Arbeiten.
Für die Region ist das Haus die naheliegende Antwort auf Regen: Am Alpenrand fällt deutlich mehr Niederschlag als am Starnberger See, und wer in Kochel steht, wenn es zuzieht, hat hier ein vollwertiges Programm. Zeiten und Preise stehen auf der Museumsseite.
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