Ausflug · Kochel am See
Kochel bei Regen mit Kindern
Am Alpenrand regnet es häufiger — der Plan, der dann trotzdem funktioniert.
Von Tobias Mayr · Familie und Wetter · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Foto fehlt (Shotlist-Pflicht, Kapitel 21)
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Format: Schlechtwetterplan
- Dauer: 3–5 h
- Saison: ganzjährig
- Für: Familien bei Regen
Anreise
- Bahn: Endpunkt der Strecke über Tutzing; bei Regen ist die Bahn ohnehin angenehmer als die Fahrt über die Landstraße.
- Vom Bahnhof sind Ort und See zu Fuß erreichbar, das Museum liegt oberhalb.
Parken: Bei Regen überall entspannt — der einzige Vorteil des Wetters.
Kochel liegt direkt am Alpenrand, und das heißt: Es regnet hier häufiger und länger als am Starnberger See. Wer die Fahrt trotzdem macht, braucht einen Plan, der nicht auf Aussicht baut — und den gibt es.
Der feste Punkt ist das Franz Marc Museum oberhalb des Sees. Es ist überschaubar genug, dass Kinder nicht durchhängen, und die Bilder sind farbig und figürlich, was den Zugang deutlich leichter macht als bei abstrakter Kunst. Zwei Stunden sind realistisch, mehr wird mit Kindern schwierig.
Drumherum gehört ein kurzer Außenteil, und zwar davor: Kinder halten Regen erstaunlich lange aus, solange sie sich bewegen — das Problem beginnt beim Stehen. Also erst ans Wasser, dann ins Museum, dann etwas Warmes. Umgekehrt geht es selten gut.
Praktisch entscheidet die Ausrüstung. Feste Jacke, wasserdichte Schuhe und eine Ersatzgarnitur im Rucksack machen den Unterschied zwischen einem guten und einem abgebrochenen Tag — besonders, weil man nach dem nassen Teil zwei Stunden im Museum steht und dann friert.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.