Ausflug · Starnberg
Ein kostenloser Nachmittag in Starnberg
Promenade, Schlossberg und Uferweg — was der See hergibt, ohne dass man etwas bezahlt.
Von Lena Vogt · Unterwegs ohne Auto · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Format: Spaziergang
- Dauer: 3–4 h
- Saison: ganzjährig
- Kosten: nur die Fahrkarte
Anreise
- Bahn: S6 aus München bis Starnberg — der Bahnhof liegt zwei Minuten vom Wasser, näher geht es am ganzen See nicht.
- Schiff: Nicht nötig für diesen Nachmittag, aber der Steg ist Teil der Kulisse.
Parken: Bewirtschaftet und an Wochenenden voll — mit der Bahn ist der Nachmittag ohnehin billiger.
Der Starnberger See hat den Ruf, teuer zu sein. Für einen Nachmittag in Starnberg stimmt das nicht: Promenade, Uferweg und der beste Aussichtspunkt der Stadt kosten nichts, und mehr braucht ein guter Nachmittag nicht.
Der Anfang ist die Seepromenade zwischen Bahnhof und Bootshafen — breite Wege, Sitzstufen zum Wasser, Bäume, Blick auf die anlegenden Schiffe. Der Uferstreifen wurde bewusst freigehalten, während an vielen anderen Abschnitten des Sees Privatgrundstücke bis ans Wasser reichen. Deshalb ist hier auch mehr Betrieb als anderswo.
Der Aussichtspunkt ist der Schlossberg mit der Kirche St. Josef. Der Anstieg ist kurz und steil, oben schaut man über die ganze Länge des Sees bis zu den Alpen. Bei Föhn steht die Bergkette scheinbar direkt am Südende — das ist der Blick, für den Starnberg bekannt ist.
Wer Ruhe will, geht anschließend den Uferweg Richtung Berg. Nach wenigen Minuten wird es deutlich stiller, und der Weg ist breit, befestigt und ganzjährig gut zu gehen. Für die Brotzeit reicht der Bäcker am Bahnhof.
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