Ausflug · Dießen
Dießen am Ammersee jenseits der Promenade
Marienmünster, Töpferhandwerk und ein Uferweg, der schnell leer wird — der Ammersee ohne Dampferbetrieb.
Von Georg Riedl · Geschichte und Kultur · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Format: Tagesausflug
- Dauer: 5–7 h
- Saison: ganzjährig
- Lage: Südwestufer Ammersee
Anreise
- Bahn: Dießen liegt an der Ammerseebahn; vom Bahnhof sind Ufer und Ortskern zu Fuß erreichbar.
- Schiff: In der Saison Anleger Dießen — die Überfahrt nach Herrsching ist der schönste Rückweg.
Parken: Am Ufer im Sommer schwierig, im Ort besser.
Parkdruck: Im Hochsommer und an Wochenenden sind die Parkplätze früh belegt. Anreise mit Bahn, Bus oder Schiff wird ausdrücklich empfohlen.
Die meisten Besucher bleiben in Dießen zwischen Anleger und Promenade. Wer ein paar Hundert Meter weitergeht, hat den Ammersee fast für sich — nach Süden hin wird das Ufer schnell ruhig und geht in Schilf und Feuchtwiesen über.
Der kulturelle Kern liegt allerdings oben im Ort: das Marienmünster, eine der bedeutenderen Barockkirchen des Voralpenlands, mit einer Ausstattung, die man in einem Ort dieser Größe nicht erwartet. Dazu kommt das Töpferhandwerk, für das Dießen bekannt ist und das bis heute in Werkstätten im Ort betrieben wird.
Der Ammersee ist größer, offener und windiger als der Starnberger See — für Segler ein Vorteil, für Badegäste an windigen Tagen weniger. Nach Westen hin steht die Sonne am Abend über dem gegenüberliegenden Ufer.
Ohne Auto funktioniert der Tag gut: Bahn hin, in der Saison mit dem Schiff nach Herrsching und von dort mit der S-Bahn zurück. Das ist der Rundweg, der sich anzubieten lohnt.
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