Ort · Dießen
Dießen: Künstlerort und Markt am Ammersee
Marienmünster, Töpferhandwerk und ein Ufer, das nach Süden hin ruhig wird.
Von Georg Riedl · Geschichte und Kultur · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Lage: Südwestufer des Ammersees
- Bekannt für: Marienmünster, Kunsthandwerk, Töpfermarkt
- Anreise: Ammerseebahn, Schiff
Anreise
- Bahn: Dießen liegt an der Ammerseebahn; vom Bahnhof sind Ufer und Ortskern zu Fuß erreichbar.
- Schiff: In der Saison Anleger Dießen — die Überfahrt nach Herrsching verbindet mit der S8 zu einer Runde ohne Auto.
Parken: Am Ufer im Sommer schwierig, im Ort besser.
Parkdruck: Im Hochsommer und an Wochenenden sind die Parkplätze früh belegt. Anreise mit Bahn, Bus oder Schiff wird ausdrücklich empfohlen.
Dießen liegt am Südwestufer des Ammersees und ist der kulturell dichteste Ort dort. Das Marienmünster gehört zu den bedeutenderen Barockkirchen des Voralpenlands, mit einer Ausstattung, die man in einem Ort dieser Größe nicht erwartet — allein dafür lohnt der Weg vom Ufer hinauf.
Der zweite Strang ist das Handwerk. Dießen ist für Töpferei und Kunsthandwerk bekannt, es gibt Werkstätten im Ort, und der Töpfermarkt ist ein Termin, der überregional wahrgenommen wird. Wer ihn treffen will, sieht vorher nach — an diesen Tagen ist der Ort voll.
Am Wasser gilt: Zwischen Anleger und Promenade ist Betrieb, ein paar Hundert Meter nach Süden nicht mehr. Dort geht das Ufer in Schilf und Feuchtwiesen über, und man hat den See fast für sich.
Der Ammersee ist größer, offener und windiger als der Starnberger See — für Segler ein Vorteil, an windigen Tagen für Badegäste weniger. Ohne Auto funktioniert der Tag am besten als Runde: Bahn hin, Schiff nach Herrsching, S-Bahn zurück.
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