Ferienwohnung

Ort · Tutzing

Tutzing

Promenade, Bahnanschluss und die Ilkahöhe vor der Tür — der praktischste Ausgangspunkt am Westufer.

Tutzing, Bahnhofstraße 3, Kloster der Missionsbenediktinerinnen. Der historische Hauptbau mit Ecktürmen, Flügelbauten und Kapelle wurde 1903/04 von Max Kurz erbaut. Seit 1945 befin
Tutzing, Bahnhofstraße 3, Kloster der Missionsbenediktinerinnen. Der historische Hauptbau mit Ecktürmen, Flügelbauten und Kapelle wurde 1903/04 von Max Kurz erbaut. Seit 1945 befin Foto: I. Berger · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · auf 1600 px Breite verkleinert

Von Lena Vogt · Unterwegs ohne Auto · vor Ort geprüft · zuletzt geprüft: 2026-07

Anreise

  • Bahn: S6 aus München endet hier; Regionalzüge fahren weiter Richtung Kochel und Garmisch. Der Bahnhof liegt nah am Ufer.
  • Schiff: In der Saison Anleger Tutzing.

Parken: Im Ort vorhanden, an Sommerwochenenden gefragt.

Tutzing hat die dichteste Infrastruktur am Westufer und ist deshalb für Besucher ohne Auto der praktischste Standort am ganzen See: Bahnhof mit S-Bahn und Regionalzügen, Seepromenade, Dampfersteg, Läden, Cafés und Strandbad liegen fußläufig zusammen.

Der Bahnanschluss ist dabei der eigentliche Trumpf und in dieser Form am See einmalig: S-Bahn nach München im dichten Takt und gleichzeitig Regionalzüge, die weiter Richtung Kochel und Garmisch fahren. Wer ohne Auto anreist, kommt hier schneller an als anderswo und hat den See vom Bahnsteig aus in Sichtweite.

Der Ort selbst ist gepflegt und ein wenig großbürgerlich — Villengärten, Parks, die Evangelische Akademie im Schloss am See. Im Sommer gibt es dort Konzerte im Park. Am Wasser zieht sich die Promenade kilometerweit flach am Ufer entlang, mit dem Brahms-Promenadenweg und dem Südbad als den beiden Punkten, an denen die meisten hängenbleiben.

Der eigentliche Grund, warum viele nach Tutzing kommen, liegt allerdings oberhalb: Die Ilkahöhe ist mit 728 Metern der bekannteste Aussichtspunkt des Fünfseenlands, und der Einstieg liegt zehn Minuten vom Bahnhof entfernt. Bei klarer Luft reicht der Blick über den ganzen See bis zur Alpenkette, von der Zugspitze bis ins Karwendel.

Zum Ort gehört seit Jahrzehnten auch Peter Maffay, der hier lebt und arbeitet: Sein Tonstudio steht seit den achtziger Jahren in Tutzing, und die von ihm gegründete Stiftung hat ihren Sitz im Ort. Sie betreibt therapeutische Angebote für Kinder — unter anderem am Maisinger See und auf einem Gut bei Weilheim. Das sind Einrichtungen mit eigenem Auftrag, keine Besichtigungsziele; wer sich dafür interessiert, findet die Angebote bei der Stiftung selbst.

Nach Norden führt der Uferweg Richtung Feldafing durch alte Parkanlagen — eine der schönsten flachen Strecken am See und dank zweier Bahnhöfe ideal als Einbahn-Wanderung.

Bei Regen ist Tutzing brauchbar, aber nicht stark: Für Museen fährt man besser nach Bernried oder Starnberg.

Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.