Essen & Genießen · Starnberger See
Fisch aus den Seen der Region
Renke, Saibling, Forelle — was aus den Seen kommt, wo man es bekommt und warum es begrenzt ist.
Von Katharina Brunner · Essen und Genuss · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft
- Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
- Arten: Renke, Saibling, Forelle, Hecht
- Saison: ganzjährig, mit Schonzeiten
- Für: Picknick und Einkehr
Anreise
- Bahn: Die Fischereien an den Uferorten sind fast alle in Gehweite eines Bahnhofs oder Dampferstegs — Starnberg, Seeshaupt, Bernried.
- Rad: Am Ostufer liegen Ammerland und Ambach an der Uferstrecke.
Parken: An den Betrieben unterschiedlich, an Sommerwochenenden knapp.
Fisch aus dem See ist die einzige regionale Spezialität hier, die man wirklich nur hier bekommt. Die wichtigste Art ist die Renke, ein Felchen aus dem Freiwasser; dazu kommen Saibling, Forelle und aus dem Flachwasser Hecht. Verkauft wird meist geräuchert, teils frisch, teils als belegte Semmel auf die Hand.
Berufsfischerei ist an den oberbayerischen Seen ein kleiner Betriebszweig mit wenigen Familien, die Fischereirechte teils über Jahrhunderte halten. Das erklärt die wichtigste praktische Einschränkung: Es gibt, was gefangen wurde. Wer sicher etwas bekommen will, ist am Vormittag da und nicht am Sonntagabend.
Dazu kommen Schonzeiten und schwankende Bestände. Die Erträge sind an den großen Seen in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen, unter anderem weil nährstoffarmes Wasser weniger Nahrung bietet — eine Folge der Gewässersanierung, die für die Wasserqualität gut und für den Fischbestand schlecht ist.
Praktisch gilt: Bargeld mitbringen, viele Betriebe nehmen keine Karte. Wer geräucherten Fisch für ein Picknick kauft, sorgt für Kühlung und kurze Wege — oder nimmt gleich die Fischsemmel, dann erledigt sich die Frage.
Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.