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Ausflug · Leutstetten

Ein stiller Vormittag im Leutstettener Moos

Moorwiesen, die Würm und die Reste eines römischen Gutshofs — eine Landschaft für langsames Gehen, kein Programmpunkt.

Blick über das Leutstettener Moos.
Blick über das Leutstettener Moos. Foto: Flocci Nivis · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons · auf 1600 px Breite verkleinert

Von Redaktion starnberger-see.info · noch nicht redaktionell geprüft

Entwurf – offen vor Veröffentlichung:
  • Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)
  • Autor fehlt — Autorenzeile ist Pflicht (Kapitel 3, 22)

Anreise

  • Bahn: S6 bis Starnberg, von dort mit dem Bus Richtung Leutstetten oder zu Fuß über den Hang hinunter ins Moos.
  • Rad: Von Starnberg aus die naheliegendste Anreise — flach und in einer Viertelstunde erledigt.

Parken: Im Dorf nur wenige Stellplätze. Das Moos ist von Starnberg aus zu Fuß und mit dem Rad besser erreichbar als mit dem Auto.

Naturschutzgebiet: Naturschutzgebiet: Bitte auf den Wegen bleiben, Hunde anleinen und nur an ausgewiesenen Stellen baden.

Rücksicht: Ruhiger Bereich mit Anwohnern und empfindlichem Ufer. Bitte leise bleiben und nichts zurücklassen.

Das Leutstettener Moos ist kein spektakuläres Ziel, sondern eine Landschaft für langsames Gehen: Moorwiesen, die Würm, alte Wege und die Reste der Villa Rustica liegen nah beieinander. Wer eine Aussicht sucht, ist hier falsch; wer Ruhe sucht, ist richtig.

Das Moos ist ein Rest der Landschaft, die vor der Trockenlegung große Teile des Würmtals ausmachte. Was davon geblieben ist, steht unter Schutz, und man merkt es an den Wegen: Sie bleiben auf den Dämmen, das Gelände daneben ist nicht zum Betreten gedacht. Im Frühjahr und Herbst ist das Vogelaufkommen der eigentliche Grund herzukommen.

Die Runde passt für Erwachsene, ältere Kinder und alle, die Naturbeobachtung mit einem kleinen historischen Ziel verbinden wollen. Mit kleinen Kindern wird sie schnell lang, weil unterwegs nichts passiert — das ist genau die Qualität des Ortes und für Kinder genau das Problem.

Feuchtes Gelände heißt festes Schuhwerk, auch im Sommer. Nach längerem Regen sind Teile der Wege weich. Einkehr gibt es im Moos nicht; die nächste ist im Dorf oder zurück in Starnberg.

Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.