Ferienwohnung

Ausflug · Starnberger See

Hitzetag ohne Parkplatzstress

Über dreißig Grad, Samstag, alle wollen an den See — der Plan, der dann noch aufgeht.

Schwanenfamilie mit Jungen zwischen Seerosenblättern (Dia-Scan)
Schwanenfamilie mit Jungen zwischen Seerosenblättern (Dia-Scan)

Von Lena Vogt · Unterwegs ohne Auto · vor Ort geprüft · noch nicht redaktionell geprüft

Entwurf – offen vor Veröffentlichung:
  • Prüfdatum fehlt (Kapitel 8)

Anreise

  • Bahn: Der ganze Punkt dieses Beitrags. S6 nach Starnberg oder Tutzing, Regionalzug nach Bernried oder Seeshaupt — an heißen Wochenenden schlägt jede dieser Verbindungen die Parkplatzsuche.
  • Schiff: In der Saison die eleganteste Verbindung zwischen den Ufern; der Fahrplan gehört in die Planung.
  • Rad: Ab Münsing oder Wolfratshausen kommt man auch dann ans Wasser, wenn unten kein Platz mehr frei ist.

Parken: An allen Badeplätzen ab dem späten Vormittag belegt. Wildparken blockiert Rettungswege — an heißen Wochenenden ist das kein Randproblem, sondern der Grund für verschärfte Satzungen.

Parkdruck: Im Hochsommer und an Wochenenden sind die Parkplätze früh belegt. Anreise mit Bahn, Bus oder Schiff wird ausdrücklich empfohlen.

An einem heißen Samstag im Juli ist der Starnberger See ausgebucht, bevor der Vormittag um ist. Die Parkplätze an den Badeplätzen sind belegt, die Zufahrten in Ambach und Ammerland sind eng, und die Ortschaften dort sind auf Dorfgröße gebaut, nicht auf Andrang. Wer mit dem Auto losfährt, verbringt einen Teil des Tages mit Suchen.

Die Lösung ist unspektakulär: Bahn oder Rad. Alle Uferorte mit Bahnhof — Starnberg, Tutzing, Bernried, Seeshaupt — sind an solchen Tagen schneller erreicht als jeder Parkplatz, und man steigt jeweils in Gehweite zum Wasser aus. Vom Ostufer aus rollt man mit dem Rad von Münsing hinunter.

Der zweite Hebel ist die Tageszeit. Vormittags ist überall Platz, ab elf füllt es sich, und zwischen zwei und fünf ist es am dichtesten. Wer früh anfängt oder erst am späten Nachmittag kommt, hat denselben See in einer besseren Version — und das Wasser ist am Abend wärmer als am Morgen.

Zum Schatten: Der ist an den beliebten Plätzen knapper als die Liegefläche. Die Badeplätze am Ostufer haben alten Baumbestand, die Liegewiesen am Südufer weniger. Wer empfindlich ist, plant das ein und nimmt genug zu trinken mit — die Kioske haben an solchen Tagen Schlangen.

Alle Angaben ohne Gewähr; maßgeblich sind die Informationen des Betreibers. Stimmt etwas nicht mehr? Sag uns Bescheid.